Magdalena trifft

Magdalena trifft Ragnar Fleischmann

In der Wirtschafts- und Arbeitsmarktpolitik stehen sehr oft die großen Player im Vordergrund. Dabei macht unsere lokale Gastronomie, der örtliche Handel und das Gewerbe unsere Stadt erst attraktiv. Hier werden Arbeitsplätze geschaffen und Steuern erwirtschaftet. Bei Ragnar Fleischmann, im Nyx in der Vorgebirgsstraße, ganz wörtlich. Zwei Jahre Pandemie haben ihm und seiner Branche, wie vielen anderen auch, sehr zugesetzt. Höchste Zeit darüber nachzudenken, wie wir das kleine und mittelständische Gewerbe in unserer Stadt so unterstützen können, dass es die Herausforderungen der Zeit besteht. Klug bedeutet dabei nicht nur durch finanzielle Förderungen, wie in der Pandemie, sondern vor allem durch die Schaffung von Standortbedingungen, die alle Möglichkeiten eröffnen. Unsere Innenstadt darf weder vom Leerstand gezeichnet sein, noch ihren speziellen Bonner Charme verlieren. Dafür brauchen wir mutige Selbständige. Individualisten, die Bonn durch ihren unternehmerischen Geist ein eigenständiges Bild geben. Geben wir ihnen Freiheit, diesen Geist zu entfalten, statt sie durch Bürokratie und Bedenken zu vertreiben.