Magdalena trifft

Magdalena trifft Sabine Bätzing-Lichtenthäler

Im Wahlkampf werde ich immer wieder gefragt, was eine sozialdemokratische Landesregierung denn anders machen würde als die aktuelle, bürgerlich-liberale. Ob es denn wirklich einen Unterschied macht, wer unser Land regiert. Als Antwort auf diese Frage lohnt ein Blick auf unseren südlichen Nachbarn. Rheinland-Pfalz war einmal das Land der Reben und Rüben. Nicht gerade bekannt für florierende Industrie, zukunftsgerichtete Arbeitsplätze oder innovative Unternehmensneugründungen. Für das Industrieland Nordrhein-Westfalen nicht mehr als der gemütliche, kleine südliche Nachbar. Heute, nach über dreißig Jahren sozialdemokratisch geführter Landesregierungen, haben sich die Verhältnisse umgekehrt. Rheinland-Pfalz ist Nettozahler im Länderfinanzausgleich und Sitz des in der Corona-Krise weltbekannt gewordenen Immuntherapie-Spezialisten Biontech, einer Ausgründung der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz. Daneben zahlen Eltern in Rheinland-Pfalz, anders als bei uns, keinen Pfennig für die Betreuung ihrer Kinder. Auch den innerdeutschen Vergleich der Ergebnisse des Bildungssystems muss Rheinland-Pfalz nicht scheuen. Grund genug, sich bei Sabine Bätzing-Lichtenthäler, der Fraktionsvorsitzenden der SPD im Landtag von Rheinland-Pfalz, zu erkundigen, was ihr Land auf die Überholspur gebracht hat. Gemeinsam mit Ihnen, den Bonnerinnen und Bonnern, möchte ich ab dem 15. Mai 2022 auch Nordrhein-Westfalen hierhin zurückbringen.